Diakonie – Über 150 Jahre Tradition

Aus der Chronik des Vereins für Kranken-, Alten- und Kinderpflege


1852
Der „Frauen-Verein für Armen- und Krankenpflege“ wird von Gießener Bürgerinnen gegründet. Vereinszweck: ambulante Pflege.

1882
Neuorganisation und Gründung des Vereins „Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege“.

1887
Durch landesherrliche Entschließung vom 1. März 1887 wird dem Verein die Rechtsfähigkeit als juristische Person verliehen.

1899
Bau und Einweihung des Krankenhauses „Evangelisches Schwesternhaus“ in der Johannesstraße 7 in Gießen.

1914–1918
Umwandlung in ein Lazarett mit 52 Betten.

1918
Weiterführung des Krankenhauses „Evangelisches Schwesternhaus“.

1933
Bau eines Altenheimes in der Johannesstraße 7 in Gießen.

1944
Das Krankenhaus und das Altenheim werden durch einen Luftangriff zerstört.

1945
Wiederaufbau und Weiterführung des Evangelischen Schwesternhauses.

1950
Das Altenheim wird wieder in Betrieb genommen.

1954, 1958, 1961, 1963
Erweiterungsbau des Evangelischen Schwesternhauses mit nunmehr 177 Betten. Im Jahr 1963 sind Auf- und Ausbau des Evangelischen Schwesternhauses abgeschlossen.

1968–1976
Weiterentwicklung und Planung eines neuen Krankenhauses.

1977
Grundsteinlegung des neuen Evangelischen Krankenhauses in Gießen „Auf der Oberen Hardt“. Das alte Evangelische Schwesternhaus in der Johannesstraße 7 wird durch Umbau und Sanierung in das Evangelische Altenhilfezentrum mit der Zusatzbezeichnung „Johannesstift“ umgewandelt.

1982
Inbetriebnahme des neuen Evangelischen Krankenhauses „Auf der Oberen Hardt“ in Gießen.

1985
Inbetriebnahme des Evangelischen Altenhilfezentrums „Johannesstift“.

1987
Erweiterungsbau für Praxis- und Wohnräume und Etablierung der Computertomographie am Evangelischen Krankenhaus.

1994
Die Stadt Linden wendet sich an den Vereinsvorstand mit der Bitte, mit Unterstützung der Stadt Linden ein Seniorenzentrum zu errichten und zu betreiben. Anerkennung des Evangelischen Krankenhauses als Akademisches Lehrkrankenhaus der Justus-Liebig-Universität Gießen. Errichtung und Installation eines MRT.

1996
Errichtung eines Ambulanten Operationszentrums im Evangelischen Krankenhaus. Grundsteinlegung am 21. Oktober 1996 für das Evangelische Seniorenzentrum Linden.

1997
Inbetriebnahme des neuen Evangelischen Seniorenzentrums in Linden mit 54 Plätzen am 1. November 1997.

1997–2002
Generalrenovierung und Brandschutzmaßnahmen im Evangelischen Krankenhaus.

1998
Planung eines Erweiterungsbaus des Evangelischen Seniorenzentrums in Linden. Das Schwesternwohnheim am Evangelischen Krankenhaus wird zum Verwaltungsgebäude umgebaut.

1999
Ansiedlung der Krankenpflegeschule am Evangelischen Krankenhaus.

2000–2001
Grundsteinlegung eines Erweiterungsbaus des Evangelischen Seniorenzentrums in Linden. Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus mit nunmehr insgesamt 97 Bewohnerplätzen.

2005
Das Evangelische Altenhilfezentrum Johannesstift und das Evangelische Seniorenzentrum Linden werden mit dem „DIAKONIE SIEGEL“ zertifiziert.

2004–2007
Planung und Neubau der Wohnbereiche des Johannesstifts in Gießen.

2007–2008
Inbetriebnahme des 1. und 2. Ersatzneubaus des Evangelischen Altenhilfezentrums Johannesstift.

2008
Fusion des Evangelischen Krankenhauses mit der AGAPLESION Krankenhaus AG in Frankfurt zum AGAPLESION Evangelischen Krankenhaus Mittelhessen in Gießen.

2009
Die beiden Altenhilfezentren Johannesstift Gießen und Seniorenzentrum Linden werden in die Gesellschaft für diakonische Altenhilfe Gießen und Linden gGmbH überführt. Alleiniger Träger ist der Verein für Kranken-, Alten- und Kinderpflege zu Gießen. Mit der Diakoniestation Linden gGmbH wird ein Kooperationsvertrag geschlossen.

2010
Erweiterung des Seniorenzentrums in Linden um weitere 8 Bewohnerplätze.

2011
Beteiligung des Vereins als Gesellschafter an der neugegründeten AGAPLESION Haus Samaria Hospiz gGmbH.

2012 und 2013
Die Planungen für einen Ersatzneubau des alten „Schwesterhauses“ Johannesstift und eines Neubaus Betreutes Wohnen/Seniorenwohnungen beginnen.

2014
Inbetriebnahme des AGAPLESION Haus Samaria Hospizes. Grundsteinlegung für den Neubau Betreutes Wohnen/Seniorenwohnungen in der Johannesstraße.